Review: Shawn Colvin: A Few Small Repairs

Juni 3, 2010 in CD-Kritiken

Shawn Colvin: A Few Small Repairs

Frisch, elegant und so abwechslungsreich wie nie zuvor präsentieren Shawn Colvin und John Leventhal ihr nächstes Album A Few Small Repairs, welches Colvins eigentlich einzigen richtigen Hit hier in unsren Breiten enthält: Sunny Came Home. Auf keinem anderen Album ist das Songmaterial so abwechslungsreich gestaltet und schmuck und gefällig arrangiert. Man hat durchaus den Eindruck, dieses Album solle Lebenslust verkörpern. Und das tut es auch.

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Review: Shawn Colvin: Fat City

Juni 3, 2010 in CD-Kritiken

Shawn Colvin: Fat City

Nach dem noch nicht so begeisternden steady on starten Colvin und Leventhal durch. Fat City, das zweite Album Colvins, mit “Starthilfe” vom Produzenten und Bassisten Larry Klein. Dieses Album ist so sehr ein Colvin/Leventhal Album wie nur irgendwie möglich. Ob und wie Larry Klein die Arbeit und den Stil der beiden mitgeprägt hat, kann ich nicht bestimmen, es ist aber sehr wahrscheinlich, dass Leventhal viel von Klein gelernt hat. Die späteren Produktionen von Leventhal/Colvin halten sich zum Großteil an den Stil, den dieses Album vorgibt (übrigens ohne jemals langweilig zu werden).

Als Musiker hören wir: Shawn Colvin (Vocals, Akustische und elektrische Gitarren, Hand Claps), Larry Campbell (Pedal Steel Guitar, Citern, Fiddle), David Lindley (Hawaii Guitar, Bazouki, Lap Steel Guitar), Larry Klein (Bass, Keyboards, Piano, Percussion und Drums, Organ, Background Vocals), Alex Acuña (Percussion), Bill Payne (Organ), Richard Thompson (Gitarren).

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Review: Sophie B. Hawkins: timbre

Juni 3, 2010 in CD-Kritiken

Sophie B. Hawkins: Timbre

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Um eines gleich vorweg zu nehmen: ich bin davon überzeugt, dass dieses Album eines der besten ist, die je produziert worden sind, sowohl musikalisch, als auch mixtechnisch. Ich möchte hier nicht viel über die Probleme berichten, die Sophie mit ihrer Plattenfirma (Sony Columbia) hatte, als sie das Album produziert hatte. Sie und ihre Plattenfirma waren sich uneins über einige Arrangement-Details für das Album, und auch darüber, was Sophie in Zukunft für sie machen sollte. Ihre strikte Weigerung, mit von der Plattenfirma gestellten Songwritern (”shlocky songwriters”) zusammenzuarbeiten, führte zur Trennung.

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Review: Nanci Griffith: Other Voices, Other Rooms

Juni 3, 2010 in CD-Kritiken

Nanci Griffith: Other Voices | Other Rooms

Wenn jemand wie Nanci Griffith ein neues Album vorlegt, hält die Country/Folk Szene US-Amerikas zunächst mal kurz den Atem an; schließlich handelt es sich bei Mrs. Griffith nicht um irgend jemanden, sondern um eine der Ikonen des US-Folks schlechthin – sowohl als Songwriterin als auch als Interpretin.

Im Laufe ihrer Karriere hat sie sich nicht nur als brilliante Texterin und wunderbare Musikerin einen Namen gemacht, sie hat sich auch ihre Lorbeeren als Sängerin und Interpretin von Fremdmaterial verdient. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich nach vielen Jahren Bühnen- und Studioarbeit die Zeit nimmt, ein ganz persönliches Potpourri von Songs zusammenzustellen – Songs von Weggefährten, von Wegweisern und Freunden. Mit einer erstaunlichen Auswahl an Songs und einer noch erstaunlicheren Auswahl an Gastmusikern beglücken Griffith und ihr Produzent Jim Rooney uns auf dem Album “Other Voices | Other Rooms” (nicht umsonst nach Truman Capotes erstem Roman benannt).

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Review: Lisbeth Scott: Dove

Juni 3, 2010 in CD-Kritiken

Lisbeth Scott: Dove

Wäre Keiko Matsui Sängerin, würde sie singen wie Lisbeth Scott. Wie? Sie kennen Lisbeth Scott nicht? Jetzt lügen Sie mal nicht! Schließlich haben Sie Lisbeth Scott schon viele Male gehört. Immer noch abstreiten? Haben sie in letzter Zeit mal Shrek gesehen? Oder Spielbergs Munich? Oder die Passion Christi von Gibson? Oder die Chroniken von Narnia von Adamson? Oder die HBO-Serie True Blood? Für all diese Film- und Fernsehproduktionen (und viele mehr) hat Lisbeth Scott Texte, Musik und Gesang beigesteuert. Und so ganz nebenbei macht sie auch selbst erlesene Musik.

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Review: Anne Heaton: Give In

Juni 3, 2010 in CD-Kritiken

Anne Heaton: Give In

Anne Heaton ist in erster Linie Sängerin und Pianistin. Ihre Songs – man könnte es am ehesten mit dem schwammigen Begriff “Adult Alternative” oder “Contemporary Folk” umschreiben – strotzen nur so vor guten Einfällen, exquisiten Melodien, Harmonien und einem bestechenden Klavier. Was ihre Songs aber wirklich unverwechselbar macht, sind ihre Vocal Harmonies, die sie immer selbst singt. Und auf ihrem Album “Give In” glänzt sie in dieser Hinsicht ganz besonders.

Die CD kommt als Papersleeve mit Text, das leider nicht besonders gut produziert wurde (Kleber-Unebenheiten). Umso großartiger ist aber die Musik, die darin steckt.

Als Musiker hören wir neben Anne Heaton an Stimme, Klavier, Hammond, Wurlitzer, Chamberlin, Farfisa und Keys noch Frank Marotta Jr (Gesang, alle akustischen und elektrischen Gitarren) Joe McMahon (Bass), Matt Tahaney (Bass), Fred Eltringham (Drums und Percussion).

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